Fortschritt des Bauvorhabens

Auf dieser Seite werden Sie zum Fortschritt aller Teilprojekte des Vorhabens „Umbau Bahnhof Cottbus“ informiert. Weiterhin erhalten Sie einen Einblick in die Details der einzelnen Bauphasen und den damit zusammenhängenden Prozessen.

 

Stand zum 06.03.2017: Nachdem die Temperaturen in der Vergangenheit wieder langsam stiegen, kann am Tunnel auch bald wieder mit Betonarbeiten begonnen werden. Am ersten Tunnelsegment der Bahn (anschließend an den Bestandstunnel im Bereich Bahnsteig 6) werden die Stahlbewehrungen für die Tunneldecke vorbereitet. Am Bahnsteig 7 mit Blick nach Norden sieht man, wie sich die beiden Bauabschnitte der Stadt und der Bahn zwischenzeitlich getroffen haben. Der Tunnel ist somit auf seiner gesamten Länge ausgehoben. In den nächsten Wochen folgen auch hier weitere Betonarbeiten zur Herstellung des Bodens, der Wände sowie abschließend der Decke. Mit Blick auf den Bahnsteig 9 (hier befand sich vormals die letzte verbliebene historische Bahnsteigüberdachung des Cottbuser Bahnhofs) kann man inzwischen sehr gut sehen, wie sich am linken Bildrand der zukünftige Treppenaufgang zwischen Tunnel und Bahnsteig anschließt, am rechten Rand kann man den dazugehörigen Aufzugschacht erahnen. Gute Fortschritte machen auch die Arbeiten am nördlichen Tunnelausgang an der Ladestraße/Güterzufuhrstraße. gut zu erkennen ist bereits der Treppenzugang zum Tunnel. Auch hier beginnen demnächst die Betonarbeiten.

Auf der Ostseite des Bahnhofs wird nach erfolgter Kampfmittelfreigabe des restlichen Baufeldes unter anderem an der Entwässerung des späteren ÖPNV – Terminals weiter gearbeitet. Weitere Kampfmitteluntersuchungen erfolgen auf flächenmäßig kleineren Bereichen im weiteren Bauverlauf.
Darüber hinaus werden im nördlichen Bereich dieses Baufeldes Vorbereitungen für den Bau des neuen Kurzzeitparkplatzes getroffen.

  Ostseite  

vorher
nachher

Vergleich der Veränderungen auf der Ostseite des Bahnhofs zwischen dem 04.11.2016 und 06.03.2017 Benutzen Sie den Schieberegler, um zwischen den Ständen hin und her zu springen.

Stand zum 29.11.16: 186m langer Mischwasserkanal ist verlegt, Anschluss an den bestehenden Tunnel wird vorbereitet, Tunnelausgang im Norden nimmt Gestalt an. Auf den ersten beiden Bildern der nachstehenden Bildergalerie erkennt man, wie nach und nach der Eingang zum Tunnel im Bereich des Großenhainer Bahnhofs entsteht. Die folgenden Bilder zeigen darüber hinaus den Fortschritt auf der Mittelinsel, wo die Bahn derzeit den Anschluss zwischen dem bestehenden und den neuen Tunnel vorbereitet (an Bahnsteig 6) sowie das zweite Teilsegment der Bodenplatte und die Wandverschalung. Ferner wird im Rahmen der Kabelverlegearbeiten auf der Mittelinsel derzeit an einem Schacht gearbeitet, der sich im Bereich des früheren Treppenaufgangs am Spreewaldtunnel zum Bahnsteig 6 befindet (s. letzte zwei Bilder).

Auf der Ostseite des Bahnhofs gehen die Sondierungsarbeiten des Kampfmittelräumdienstes weiter voran. Auch die Baumaßnahme der LWG hat in den letzten Wochen gute Fortschritte gemacht. Seit kurzem liegen im Erdreich des Cottbuser Bahnhofsvorplatzes drei imposante Betonröhren mit einer Länge von je 62 Metern und einem Durchmesser von 1200 mm. Sie sollen nach Fertigstellung des „Umbau Bahnhof Cottbus“ im Jahr 2019 das hier anfallende Regenwasser aufnehmen, stauen und dosiert in einen ebenfalls neuen unterirdischen Kanal einleiten. Dieser führt zum bereits vorhandenen Abwasserkanal vor dem Knappschaftsgebäude am Stadtring. Der neue Kanal war im Oktober durch eine Fachfirma unter der Bahnhofsbrücke verlegt worden. Wegen des hohen Verkehrsaufkommens in diesem Bereich wurde die Straße unterirdisch durchörtert, wodurch die Straße nicht aufgerissen werden musste.

vorher
nachher

Vergleich der Veränderungen auf der Ostseite des Bahnhofs zwischen dem 04.11. und 29.11. Benutzen Sie den Schieberegler, um zwischen den Ständen hin und her zu springen.

Stand zum 07.11.16: Durchörterung abgeschlossen, Arbeiten am Mischwasserkanal gehen weiter, Kampfmittelsondierung auf dem Kurzzeitparkplatz Auf dem östlichen Vorplatz gehen die Mitte Oktober begonnen Arbeiten zur Kampfmittelsondierung und Erneuerung des Mischwasserkanals wie geplant weiter. Inzwischen ist die Durchörterung der Bahnhofstraße abgeschlossen und der Mischwasserkanals selbst wird eingebaut.

Stand der Bauarbeiten am Tunnel und auf der Mittelinsel (Stand: 07.11.16) Auch die Bauarbeiten am Neubau des Personentunnels kommen gut voran. Im ersten Teilabschnitt der Bahn (auf der Mittelinsel) wurde inzwischen die Bodenplatte gegossen. Auf der Mittelinsel, wie auch am Bahnsteig 1 wird weiterhin an der Neuverlegung der Kabelanlagen gearbeitet.

Ein Blick in den Rohbau des Tunnels von Norden nach Süden offenbart den Baufortschritt im Vergleich zum Baubeginn im April diesen Jahres.

Baufeldfreimachung auf dem Langzeitparkplatz abgeschlossen

Nachdem die Kampfmittelsondierungen auf dem ehemaligen Langzeitparkplatz inzwischen abgeschlossen sind, kann dort nun mit den Tiefbauarbeiten begonnen werden.

An der südöstlichen Ecke des Baufeldes (Kreuzung Bahnhofstraße/Vetschauer Straße) beginnt die LWG derzeit mit Tiefbauarbeiten am Staukanal. Hierzu wird die Bahnhofstraße im Bereich der Knappschaft in Richtung Bahnhof durchörtert (grabenlose Bauweise).

Parallel hierzu hat nach Entfernen der Asphaltschicht auf dem Kurzzeitparkplatz die Kampfmittelsondierung begonnen. Für die Durchführung dieser Arbeiten sind 2 Monate veranschlagt.

  img_9604  

Die Bauarbeiten an der Buswendeschleife haben begonnen: Um mit den Umbaumaßnahmen auf der Ostseite des Bahnhofs wie geplant mitte September beginnen zu können, wird am P+R-Parkplatz derzeit eine Buswendeschleife gebaut.

Intensive Bauarbeiten am Tunnel Mit Blick von der Bahnhofsbrücke kann man gut erkennen, wie der Tunnel von Norden nach Süden langsam zusammenwächst. Das erste Segment der Tunnelerweiterung der Bahn wächst stetig in die Tiefe. Auch die Vorbereitungen für die Tiefbauarbeiten des zweiten Tunnelsegments der Stadt laufen auf Hochtouren und auch der weitere Ausbau des ersten Segemnts kommt gut voran.

Archiv

Intensive Bauarbeiten am Tunnel

Mit Blick von der Bahnhofsbrücke kann man gut erkennen, wie der Tunnel von Norden nach Süden langsam zusammenwächst. Das erste Segment der Tunnelerweiterung der Bahn wächst stetig in die Tiefe. Auch die Vorbereitungen für die Tiefbauarbeiten des zweiten Tunnelsegments der Stadt laufen auf Hochtouren und auch der weitere Ausbau des ersten Segemnts kommt gut voran.

Personentunnel: Bahn setzt erste Spundwände

Parallel zur Baumaßnahme der Stadt setzt die Bahn derzeit die ersten Spundwände im Bereich der Mittelinsel, um von dort aus ihrerseits mit der Erweiterung des Tunnels zu beginnen. Ab voraussichtlich Ende August wird dann auch hier „in die Tiefe“ gebaut.

  IMG_6883  

Fertigstellung des ersten Tunnelsegments im September

Langsam wird erkennbar, wie der neue Personentunnel einmal aussehen wird. Auf der Nordseite ist das erste Tunnelsegment bereits gut sichtbar. Auch der zukünftige Ausgang zum nördlichen Vorplatz (Großenhainer Bahnhof) lässt sich erkennen. Plangemäß wird das erste Tunnelsegment im September 2016 fertiggestellt. Weitere Informationen zum Bau des Personentunnels erhalten Sie hier: Personentunnel

Bisher keine Kriegsaltlasten bei Kampfmittelsondierung gefunden

Bis August 2016 wird der Vorplatz Ostseite in einem Bohrlochraster von 1,5m x 1,5m nach möglichen Blindgängern der Bombardierungen während des zweiten Weltkriegs untersucht. Abwechselnd wird in den Boden zunächst gebohrt, anschließend ermittelt eine Sonde metallische Gegenstände im Boden. Diese Untersuchung ist Voraussetzung für den Baubeginn auf dem östlichen Vorplatz. Bislang wurde keine Munition gefunden, sodass aus heutiger Sicht nicht mit Verzögerungen für den Baustart gerechnet werden muss.

Altes Technikgebäude abgerissen

Zum Umfang der Baumaßnahmen der Deutschen Bahn AG gehört auch der Abbruch des alten Technikgebäudes (ehemals Mitropagebäude) auf der Mittelinsel. Das alte Gebäude wurde in den letzten Wochen zurückgebaut. Übrig geblieben ist nur der Keller. An gleicher Stelle entsteht zukünftig ein neues, kleineres Technikgebäude.

Kampfmittelsondierung auf der Ostseite

Bereits seit mehreren Wochen ist die Kampfmittelberäumung auf dem Langzeitparkplatz auf der Ostseite des Bahnhofs in vollem Gange. Bedingt durch den schweren Bomenangriff auf den Cottbuser Bahnhof am 15.02.1945 gilt das gesamte Areal als Verdachtsfläche für Kampfmittel. Für die Suche nach Kampfmitteln wird ein Bohrlochraster über das Baufeld gelegt und in gleichmäßigen Abständen Bohrungen durchgeführt (s. Bilder). In jedes Bohrloch wird spezielle Messtechnik eingeführt, die auf metallische Gegenstände reagiert. Für den Fall, dass während der Sondierungsarbeiten tatsächlich Kampfmitttel aus dem 2. Weltkrieg gefunden werden, hat die Stadtverwaltung Cottbus verschiedene Szenarien erarbeitet, die entsprechend der Art des gefundenen Objekts umgesetzt werden.

Bauarbeiten am Tunnel (Teil Stadt)

Bauarbeiten am Tunnel (Teil Stadt) Auch die Bauarbeiten am Tunnel kommen nach dem Baustart Anfang April gut voran. Von der Güterhalle, von der zu Baubeginn noch die Grundmauern erkennbar waren, ist heute nichts mehr zu sehen. Die Fläche des späteren Ausgangsbauwerks und Teile des Vorplatzes sind somit freigelegt. Und auch der Bereich des späteren Tunnels wächst stetig in Richtung Süden (s. Bilder).

Baufeldfreimachung Ostseite

Am 22. Februar wurden auf dem Vorplatz an der Ostseite des Bahnhofs mit den ersten vorbereitenden Maßnahmen für die Realisierung des neuen Verkehrsknotens begonnen. Bevor die Bagger im Juni anrücken, wurden vor Beginn der Wachstumszeit ein Großteil der auf dem späteren Baufeld befindlichen Bäume gefällt sowie Sträucher beräumt.

Gut zu erkennen ist schon jetzt der Bereich, an dem die Straßenbahn von der Bahnhofstraße auf den östlichen Vorplatz geführt werden soll.

Dass auch zukünftig nicht auf eine Begrünung der Fläche verzichtet wird, kann man schon jetzt dem Masterplan entnehmen, der als Grundlage für die Neugestaltung des Platzes dient.

Die nächste Maßnahme an dieser Stelle, wird im Sommer die Sondierungsarbeiten der Kampfmittelräumung.

Bau P+R Parkplatz

Der erste Beitrag ist eine Rückschau in die Jahre 2013/2014 und widmet sich der Realisierung des ersten Bauabschnitts im Rahmen des Bahnhofsumbaus, dem Bau des neuen P+R Parkplatzes.

Um den P+R Parkplatz in seiner heutigen Form realisieren zu können, musste zunächst das leerstehende ehemalige „Postverteilerzentrum“ abgerissen werden. Zusammen mit dem Hauptgebäude wurden zudem der westl. gelegene Zwischenbau sowie die Gleishalle und weitere direkt angrenzende bauliche Anlagen rückgebaut.

Eine besondere Herausforderung stellte die Trennung aller anfallenden Materialien nach sog. Stoffgruppen dar, um einen höchstmöglichen Grad an recycelbaren Massen zu gewährleisten.

Um den fachgerechten Rückbau gewährleisten zu können, wurde dieser in zwei Bauabschnitte unterteilt. Im Ersten wurden die technischen Anlagen entfernt sowie die 2-geteilte Rampe und das Pförtnerhaus abgebrochen. Im zweiten Bauabschnitt folgten im Anschluss die verbliebenden Gebäudeteile. Der Rückbau wurde innerhalb eines Jahres bis Ende März 2014 umgesetzt.

Nach Abbruch des Postverteilerzentrums wurde umgehend mit dem Bau des P+R Parkplatzes begonnen, der nach nur viermonatiger Bauzeit realisiert wurde.

Weitere Daten und Fakten zum P+R Parkplatz finden sind hier.

 

2016-03-22_SF_Logo-01-01-e1458675276962 2016-03-22_SF_Icon 360-01 2016-11-09_sf_icon-baustellenkamera-01