Bilder aus dem Tunnel der Bahn

Wer vom Hauptgebäude aus aufmerksam durch die Personenunterführung in Richtung Mittelinsel läuft, hat die graue Tür bestimmt schon gesehen. Dahinter verbirgt sich der Anschluss zum derzeit im Bau befindlichen Tunnel. Von hier aus führt der Weg zukünftig direkt nach Norden in Richtung ehemaligen Großenhainer Bahnhof.

 
    Am linken Bildrand kann man bereits die Bewehrung für die zukünftige Tunnelwand erkennen.

Am linken Bildrand kann man bereits die Bewehrung für die zukünftige Tunnelwand erkennen.

 

Ein Blick hinter die Tür offenbart die rege Bautätigkeit am Tunnel. Gut zu erkennen ist bereits die Breite des Tunnels (s. oberes Bild Bewehrung am linken Bildrand).

Auf dem nächsten Bild sieht man im hinteren Bereich links und rechts zwei Schalungen. Hier lagert zukünftig ein Teil des zukünftigen Sheddaches, das in diesem Bereich des Tunnels für eine natürliche Beleuchtung sorgt.

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Der Durchbruch zwischen altem und neuen Tunnel erfolgt allerding erst kurz vor dessen Fertigstellung. Bis dahin bleibt die graue Tür bestehen.

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Weiter nördlich an Bahnsteig 9, beginnen die Vorbereitungen für den Baubeginn am 2. Tunnelsegment der Bahn. Parallel wird am Bahnsteig selbst der „Rahmen“ für den zukünftigen Zugang zwischen Tunnel und Bahnsteig vorbereitet. Hierzu werden sechs Meter tiefe Spundwände in die Erde gestoßen.

Nicht nur das historische Bahnsteigdach vom Bahnsteig 9/10 bleibt erhalten, auch die Hinweistafeln und Schilder bekommen die Chance auf ein zweites Leben. So wird ein Teil der Beschilderung nach dem Umbau am Bahnhof selbst in Benutzung bleiben, andere Schilder widerum werden zukünftig als Requisiten bei Aufführungen des Cottbuser Staatstheaters zu sehen sein.